Galaxy A53 | Galaxy A33

Samsung Galaxy A53 & A33 – die neuen Mittelklasse-Smartphones im Vergleich

Vor etwa einem Jahr sind die Smartphones Galaxy A52 und A32 auf den Markt gekommen. Nun plant Samsung einen neuen Angriff auf das mittlere Preissegment. Am 01. April soll das neue A53 erscheinen – knapp einen Monat später dann das Modell A33.  

Qualität sind wir von der Marke gewohnt. Doch kann Samsung auch genug Leistung für den Preis bieten? Wie schlagen sich beide Geräte im Vergleich zu ihren Vorgängern, und welches neue „A“-Modell ist das passende für dich? Wir verraten es dir in unserer Übersicht. 

Samsung Galaxy A53

Samsung Galaxy A53 

Das Galaxy A53 baut auf den Stärken des beliebten Modells A52 auf und führt diese in entscheidenden – wenn auch nicht in allen – Bereichen fort: 

Design 

Besitzer des Vorgängers dürften sich beim A53 sofort heimisch fühlen, denn sowohl die Maße als auch das Gewicht sind gleichgeblieben. Mit 6,5 Zoll gehört dieses Smartphone definitiv zu den größten Geräten, die Samsung zu bieten hat.  

Sieht man genauer hin, zeigt sich eine Änderung: Die Display-Ränder sind um 1,3 % geschrumpft, sodass der Bildschirm nun 85,4 % der Vorderseite einnimmt. Das dürfte Freunde moderner Smartphone-Designs freuen – auch wenn teurere Geräte wie das Galaxy S22 oder das iPhone 13 noch dünnere Ränder besitzen. 

Bei der Verarbeitung setzt Samsung auf Kunststoff, der sich mit einem silbernen Metallband abwechselt. Diese Kombination wirkt nicht ganz so hochwertig wie ein Gehäuse aus Aluminium oder Keramik, doch in Sachen Haptik genügt das A53 – Samsung-typisch – höchsten Ansprüchen. Ebenfalls erfreulich: Das Kameramodul ragt nur minimal aus dem Gehäuse, sodass du dieses Handy ruhig auf dem Tisch ablegen kannst. 

Der Schutzfaktor hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert. Das Display wird durch Gorilla Glass 5 geschützt, und die Zertifizierung nach IP67 bescheinigt: Das A53 hält Staub und Spritzwasser ebenso aus wie ein Untertauchen in bis zu 1 m Tiefe – und das 30 Minuten lang. Wer eine noch stabilere Verarbeitung sucht, muss sich in Samsungs Galaxy S-Reihe umsehen. 

Hardware und Akku 

Im Herzen des A53 arbeitet ein Exynos 1280-Prozessor. Wie sich dieser genau schlägt, steht aktuell noch in den Sternen, da der Chip erstmals für die neuen Modelle entwickelt wurde. Jedoch stimmt das Datenblatt optimistisch: 5 nm-Technologie und acht Rechenkerne dürften zusammen mit max. 8 GB Arbeitsspeicher für eine schnelle Performance sorgen.  

Experten gehen davon aus, dass das A53 die Rechenleistung des Vorgängers A52 leicht übertreffen wird. Heißt im Klartext: Die meisten Apps und Spiele stellen keine Herausforderung dar, und auch das Öffnen von Dateien und das Wechseln zwischen Programmen sollte schnell von der Hand gehen. Ein weiteres Feature findet sich schon im Namen wieder: Das A53 wird den Mobilfunk-Standard 5G unterstützen. 

Für Vorfreude sorgt der Akku des neuen A53. Dieser ist mit 5.000 mAh 10 % leistungsstärker als beim Vorgänger, während der Hardware-Hunger nur geringfügig angestiegen ist. So verwundert es nicht, dass Samsung bis zu zwei Tage Akkulaufzeit verspricht. Ob das im Alltag realistisch ist, werden Langzeittests zeigen.  

Das Aufladen funktioniert wie beim A52 mit 25 W. Damit kannst du den Akku in 30 Minuten zur Hälfte aufladen – ein zufriedenstellender Wert, der jedoch nicht ganz an die Geschwindigkeitswunder der Smartphone-Welt heranreicht.  

Display 

Durchweg Positives gibt es von der Display-Front zu berichten: Wie sein Vorgänger besitzt das A53 ein AMOLED-Display, das satte Farben und Kontraste auf den Bildschirm zaubert. Die Pixeldichte von 405 ppi sorgt für ausreichend Schärfe. Nur High End-Geräte wie das Galaxy S22 lösen noch deutlich höher auf. Auch die Helligkeitswerte von 800 Nits gehen für diese Preisklasse mehr als in Ordnung. Höchstens bei direkter Sonneneinstrahlung könntest du Probleme haben, Bildschirminhalte abzulesen. 

Dankbarerweise hat sich das A53 aus dem oberen Preissegment bedient und verfügt über eine Wiederholungsrate von 120 Hz. Das dürfte alle Nutzer freuen, die Wert auf besonders geschmeidige Animationen und Scroll-Bewegungen legen. Um Akku zu schonen, soll die Wiederholungsrate adaptiv sein – sich also bei Standbildern automatisch herunterregeln.   

Kameras 

Wer die Rückseiten der Smartphones A52 und A53 vergleicht, dürfte kaum einen Unterschied feststellen. Wie sein Vorgänger besitzt das Galaxy A53 vier Kameras: eine Weitwinkel-Kamera mit stolzen 64 MP, ein Ultraweitwinkel-Objektiv für Panorama-Fotos sowie ein Makroobjektiv, das Nahaufnahmen ermöglicht. Komplettiert wird das Modul durch eine Tiefenlinse. Damit lassen sich Portraits mit künstlerischen Bokeh-Effekten kreieren.  

Du siehst also: Das Galaxy A53 besitzt exakt die gleiche Kameraanordnung wie sein Vorgänger. Das muss jedoch nichts Schlechtes bedeuten. Besonders die Hauptkamera des A52 sorgt bei Tageslicht für gestochen scharfe Aufnahmen, die aus der Oberklasse stammen könnten. Auch nach Einbruch der Dunkelheit macht die Linse noch eine gute Figur – und auf dieser Stärke will Samsung mit dem A53 aufbauen. Nun soll die Kamera bis zu 12 Bilder gleichzeitig knipsen, um eine optimale Belichtung zu garantieren. Wie gut das funktionieren wird, können jedoch nur Alltagstests zeigen. 

Videos nimmt das A53 souverän in 4K-Qualität auf. 8K bleibt ein Exot, für den du tiefer in die Tasche greifen musst. Dasselbe gilt, wenn dir ein detailreicher Zoom wichtig ist. Hier können im Samsung-Kosmos aktuell nur Modelle wie das S22+ und S22 Ultra wirklich überzeugen. 

Features 

Das Galaxy A53 präsentiert sich rundum hervorragend ausgestattet – wie folgende Features zeigen: 

  • Micro SD-Slot zur Erweiterung des Speichers 
  • im Display integrierter Fingerabdruck-Scanner  
  • Stereo-Lautsprecher 
  • NFC für kontaktloses Bezahlen 
  • Dual SIM-Unterstützung. 

Warum Samsung allerdings auf eine 3,5 mm Buchse für Kopfhörer verzichtet hat, bleibt ein Rätsel. Der Vorgänger hatte sie noch – beim A53 bist du auf USB-Kopfhörer oder einen entsprechenden Adapter angewiesen. 

Samsung Galaxy A33
Samsung Galaxy A33 5G

Samsung Galaxy A33 5G 

Das Galaxy A32 gilt auch ein Jahr nach seinem Release als Vorreiter in Samsungs Budget-Preisklasse. Diese Rolle soll jetzt das neue A33 5G einnehmen – und zwar mit folgenden Features: 

Design  

16 x 7,4 cm und 186 Gramm zeigen: Die Maße und das Gewicht des A33 sind fast identisch mit dem A53 und dem Vorgänger A32.  Auch bei der Verarbeitung erwarten uns keine Überraschungen: Rahmen und Rückseite bestehen aus Kunststoff, das Display wird durch Gorilla Glass 5 geschützt, und die IP67-Zertifizierung verspricht Schutz vor Staub, Spritzwasser sowie Tauchgängen in bis zu 1 m Tiefe. Dafür gebührt Samsung ein Lob, denn so viel Schutz ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. 

Hardware 

Das Galaxy A32 greift auf den gleichen Prozessor zurück wie das A53: einen Exynos 1280 mit acht CPU-Kernen und bis zu 8 GB Arbeitsspeicher. Dieser stellt eine Weiterentwicklung des Vorgänger-Chips dar und dürfte für ein Quäntchen mehr Performance bei Apps und Spielen sorgen. Ebenfalls identisch zum A53 ist der 5.000 mAh-Akku, den du im Schnellverfahren mit 25 W aufladen kannst.  

Display 

Das Galaxy A33 besitzt ein 6,4 Zoll-Display mit einer Auflösung von 1080 x 2400 Pixeln. Dieser Wert entspricht dem Galaxy A53. Allerdings ist die Pixeldichte geringfügig höher, da sich die Bildpunkte beim A33 auf eine kleinere Fläche verteilen. Wie man es von Samsung-Smartphones gewohnt ist, setzt der Hersteller auch beim A33 auf AMOLED-Technologie, was den Farben und Kontrasten zugutekommt.  

Im Detail zeigen sich Unterschiede zum leicht teureren A53: Während dieses eine Wiederholungsrate von 120 Hz bietet, begnügt sich das A33 mit 90 Hz. Das heißt konkret: Animationen und Scroll-Bewegungen wirken weniger flüssig – dafür wird der Akku geschont. Ein weiterer Unterschied: Das A33 besitzt geringfügig dickere Displayränder als das Galaxy A53. 

Kameras 

Das Galaxy A33 ist mit demselben Kameramodul ausgestattet wie das A53 – also mit Weitwinkel-, Ultraweitwinkel-, Makro- und Tiefenobjektiv. Jedoch wurde die Auflösung leicht heruntergeschraubt: Die Hauptkamera besitzt statt 64 „nur“ 48 MP, und die Ultraweitwinkel-Linse löst nun statt mit 12 MP mit 8 MP auf. Dieser Unterschied dürfte jedoch nur Fotografen auffallen, die ihre Bilder stark vergrößern oder im Großformat ausdrucken möchten.  

Auch wenn Langzeittests bisher fehlen, stimmen die Kamera-Werte optimistisch: Besonders dank der Optischen Bildstabilisierung (OIS) dürfte das A33 auch nach Einbruch der Dunkelheit eine gute Figur machen. Außerdem ist dieses Budget-Phone in der Lage, 4K-Videos mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde aufzunehmen. Natürlich haben Samsungs High End-Modelle – allen voran die S21 und S22-Reihe – noch mehr zu bieten: beispielsweise größere Sensoren und Teleskop-Linsen. Doch wer hauptsächlich Fotos für Social Media knippst, dürfte mit dem A33 durchaus glücklich werden. 

Die Selfie-Kamera des A33 präsentiert sich im Vergleich zum A53 leicht abgespeckt: Sie besitzt statt 32 MP nur 13 MP und erlaubt keine 4K-Aufnahmen. Stattdessen beträgt die maximale Auflösung 1080p

Features 

Bei der Ausstattung sind sich beide Samsung Phones recht ähnlich. Jedoch besitzt das A33 eine 3,5 mm-Buchse, sodass du die meisten kabelgebundenen Kopfhörern anschließen kannst. Dafür setzt Samsung bei diesem Modell keine Stereo-Lautsprecher ein.  

Weitere Features umfassen: 

  • Speicherkarten-Slot (microSDXC) 
  • Dual SIM-Unterstützung für zwei Rufnummern auf einem Gerät 
  • NFC 
  • Fingerabdruck-Scanner zum Sperren/Entsperren. 

Fazit 

Das Galaxy A33 könnte eine echte Alternative für alle sein, die von den Stärken des A53 profitieren, aber 50 Euro sparen möchten. Beim Design sowie Hardware, Akku und Bildschirm gibt es so gut wie keine Unterschiede. Wenn du jedoch Wert auf ein 120 Hz-Display und höher auflösende Kameras legst, ist das Galaxy A53 besser für dich geeignet. 

Samsung Galaxy A33 Rückseite

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