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Smartphones 2022: Die 6 wichtigsten Trends fürs neue Jahr

Smartphones 2022 – Was erwartet uns in diesem Jahr? Auch wenn die Smartphone-Welt 2021 nicht stillstand, ziehen Experten das Resümee eines eher ruhigen Jahres. In unserem Jahresrückblick 2021 schauen wir auf das vergangene Jahr und die Highlights der Smartphone-Welt zurück. Vor allem die wirtschaftliche Unsicherheit und Lieferengpässe im Zuge der Pandemie verpassten der Entwicklung von Smartphones einen leichten Dämpfer.

Das soll sich 2022 ändern. Hersteller wie Samsung, Apple, Huawei und Xiaomi haben Großes vor, wenn es um Geräte der neuen Generation geht. „Höher, schneller, weiter“ lautet das Motto im neuen Jahr – aber auch „kompakter, sparsamer und optisch eleganter“.

In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Neuheiten für Smartphones vor: vom Design über die Hardware und Akkulaufzeit bis zu neuen Kamera-Tricks. Außerdem verraten wir dir, welche Top-Smartphones du dir für 2022 schon einmal vormerken solltest.

1. Faltbare Smartphones

Bei ihrer Einführung im Jahr 2018 wurden sie noch von vielen Experten belächelt – mittlerweile haben sie sich ihre eigene Nische erobert: faltbare Smartphones. In diesem Beitrag haben wir bereits über Vorzüge wie Platzersparnis, clevere Kamera-Funktionen und Multitasking mit mehreren Bildschirmen gesprochen. Wer 2022 auf ein Foldable umsteigen will, hat Glück: Gleich mehrere Geräte stehen in den Startlöchern.

Da wären zum einen das Samsung Galaxy Z Fold 4 und das Galaxy Z Flip 4, die in großen Stückzahlen geplant sind. Samsung möchte hier vor allem die Kamera-Qualität verbessern – und die Foldables damit an High End-Geräte der S22-Reihe annähern.

Die ehemalige Huawei-Tochter Honor hat mit dem Magic V ihr erstes faltbares Smartphone in den Startlöchern. Gerüchten zufolge wird dieses eine 108 MP-Hauptkamera besitzen und vom brandneuen Chip Snapdragon 8 Gen 1 angetrieben werden.

Auch Motorola-Fans dürfen sich freuen: Nachdem der Hersteller 2021 auf ein neues faltbares Smartphone verzichtet hat, soll das Razr 3 in der zweiten Hälfte 2022 erscheinen. Genaue Daten sind noch nicht bekannt.

Dass aufklappbare Smartphones erst der Anfang waren, zeigen Gerüchte um das Galaxy Z Roll und das Huawei Mate X Rollable. Ersten Videos zufolge lassen sich deren Displays zur Seite ausziehen. Der Vorteil: ein noch größerer Bildschirm als bei Falt-Handys bei gleichzeitig dünnerem Gehäuse.

2. Leistungsstarke, sparsame Prozessoren

2022 erwartet uns bei der Hardware von Smartphones ein deutlicher Sprung nach vorne. Bereits im Dezember nämlich hat Qualcomm seinen neuen Chip Snapdragon 8 Gen 1 vorgestellt, der in Geräten wie dem Oppo Find X4, Huawei 12, OnePlus 10 und Samsungs S22-Reihe zum Einsatz kommen soll.

Für Hardware-Enthusiasten ist das eine gute Nachricht, denn der im 4-nm-Verfahren hergestellte Chip verspricht eine 20 Prozent schnellere CPU als sein Vorgänger. Die Grafikeinheit soll sogar 30 Prozent flinker arbeiten, was vor allem Gamer freuen dürfte.

Ein schnellerer Chip ist darüber hinaus sinnvoll, um mit immer höher auflösenden Kameras mitzuhalten. So können Bilder ohne lange Ladezeiten verarbeitet werden. Überhaupt versprechen sich Experten vom Snapdragon 8 Gen 1 einen deutlichen Boost für die Kamera-Qualität: etwa, weil der Nachtmodus nun mehr Einzelbilder zu einem Gesamtbild zusammenfügen kann. Ebenso soll es möglich sein, 8K-Videos aufzunehmen und gleichzeitig Fotos mit bis zu 64 Megapixel zu knipsen.

Doch nicht nur leistungsstark – auch sparsam wird der neue Chip sein. Die Entwickler versprechen 30 Prozent weniger Energieverbrauch als beim Vorgänger.

3. Schärfere Displays

Smartphone-Displays werden nicht nur immer größer, sondern darüber hinaus immer schärfer. Dieser Trend lässt sich an der Pixeldichte (ppi) festmachen und dürfte 2022 munter weitergehen.

Auch die Bildwiederholungsrate – verantwortlich für flüssige Bewegungen und schnelle Reaktionen auf dem Display – hat in den letzten Jahren große Sprünge gemacht: erst von 60 auf 90 Hz mit dem 2019 erschienenen OnePlus 7 Pro; dann sogar auf 120 Hz – beispielsweise beim Samsung Galaxy S20.

Dieser neue Standard kommt nicht nur bei Gamern gut an. Und so dürfen wir ihn 2022 auch in immer mehr Mittelklasse-Handys sehen.

Apropos Mittelklasse-Handys: Für deren Displays kam bisher überdurchschnittlich oft LCD-Technologie zum Einsatz, die gegenüber OLED-Bildschirmen das Nachsehen hat. Zu unnatürlich wirken im direkten Vergleich die Farben und Kontraste der Flüssigkristalle. Dass sich dieser Trend im Wandel befindet, zeigen aktuelle Zahlen. So erwarten die Marktforscher von TrendForce, dass 45 Prozent aller 2022 erscheinenden Smartphones mit OLED-Displays ausgestattet werden. Zum Vergleich: 2021 waren es noch 39,8 Prozent.

Eine Revolution erwartet uns beim Display-Design: So soll das Xiaomi 12 Gerüchten zufolge einen sogenannten „hyperboloiden“ Bildschirm bekommen, der das Gerät komplett umläuft. Der Traum vom randlosen Smartphone könnte 2022 also endlich wahr werden.

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Die Smartphone-Trends für 2022: Hochaufgelöste Kameras, schnellere Chips, ausdauerndere Akkus, schärfere Displays und mehr.

4. Hochauflösende Kameras

Bei der mobilen Fotografie konnten wir in den letzten Jahren vor allem zwei Trends beobachten: Zum einen bekommen Smartphones immer mehr Kamera-Objektive spendiert – bei manchen Modellen sind es fünf oder gar sechs Linsen.

Zum anderen findet ein regelrechter „Kampf um die Auflösung“ statt, der 2022 in die nächste Runde geht. So sollen die Hauptkameras des Samsung Galaxy S22 Ultra und Nokia X50 ganze 108 MP besitzen. Beim Xiaomi 12 sprechen Leaks sogar von 200 MP. Apple hat sich lange Zeit aus diesem Wettstreit herausgehalten. Doch das könnte sich 2022 ändern: Gerüchten zufolge soll die Hauptkamera des iPhone 14 mit 48 MP ausgestattet sein – auch, um 8K-Videos zu ermöglichen.

Natürlich wissen Smartphone-Fotografen: Es kommt nicht nur auf die Anzahl der Bildpunkte an. Auch die Größe des Sensors, Objektiv-Qualität, Bildstabilisierung und Hardware-Nachbearbeitung haben einen Einfluss auf die Foto-Qualität. Ob die Kameras der oben genannten Geräte nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis neue Maßstäbe setzen werden, bleibt also abzuwarten.

5. Versteckte Frontkameras

Der Traum vom Smartphone-Display, das die gesamte Vorderseite nahtlos bedeckt, wurde bisher von einer Komponente erschwert: der Frontkamera. Zwar lässt sich diese bereits unter dem Bildschirm verstecken. Sogenannte „Under-Display-Designs“ galten bei der Bildqualität jedoch lange Zeit als unterlegen. Das könnte sich 2022 ändern.

Besonders die Hersteller Samsung, Xiaomi und ZTE gelten als Hoffnungsträger, wenn es um die unsichtbare Implementierung von Selfie-Kameras geht. Geräte wie das Galaxy Fold 3, MIX4 und Axon 30 besitzen sie schon heute – und produzieren zumindest bei gutem Licht brauchbare Selbstportraits. Gerüchten zufolge möchte Realme 2022 mit dem GT2 Fold nachziehen; und auch Motorola scheint auf das Design zu setzen: Das Moto Edge X30 soll als erstes Smartphone eine Under-Display-Camera mit ganzen 60 MP erhalten.

6. Längere Akkulaufzeit

Niemand möchte sein Smartphone mehrmals am Tag aufladen müssen. Und so verwundert es nicht, dass eine verbesserte Akkulaufzeit ganz oben auf dem Wunschzettel von Handy-Nutzern steht. Hersteller scheinen sich diesen Wünschen anzunehmen und spendieren ihren Geräten im Jahr 2022 extra leistungsstarke Batterien. So sollen Samsungs S22 Ultra, das Xiaomi 12 und das OnePlus 10 Pro mit einem 5.000 mAh starken Akku ausgestattet sein. Ganze 7.000 mAh sind es gar beim Huawei Mate 50 Pro.

Natürlich muss selbst das ausdauerndste Handy irgendwann an die Steckdose. Doch keine Sorge: Damit du dich nicht lange von deinem Gerät trennen musst, arbeiten Hersteller daran, das Laden immer schneller zu machen. Das Xiaomi 12 beispielsweise soll dank 200 Watt-Charger in nur acht Minuten komplett geladen sein. Ebenfalls superschnelle 20 Minuten verspricht OnePlus für das 2022 erscheinende Modell 10 Pro. Eine gute Nachricht für alle Samsung-Fans: Leaks zufolge wollen auch die Koreaner in diesem Jahr verstärkt auf Fast Charging setzen. Modelle der Galaxy S22-Reihe sollen ein 65 Watt-Ladekabel unterstützen. Zum Vergleich: Beim S21 waren es noch maximal 25 Watt.

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